Freitag, 4. Dezember 2009

Ein süßer Samstag...

... erwartet uns dagegen morgen.

Wir stürmen Tübingen. Grund: Deutschlands größtes Schokoladenfestival findet nirgendwo anders als im Ländle statt, in der schönsten Studentenstadt überhaupt.

Ich musste diese Woche täglich an der Arbeit über dieses Ereignis berichten, daher verkürze ich es an dieser Stelle und weise auf den Link: chocolART.

Die Tübinger Geschäfte haben daher morgen bis 23 Uhr geöffnet. Das verspricht ein perfekter Samstag zu werden: Katerfrühstück/-mittagessen, Schokoabenteuer und dann Shoppen. So werden Mädchenträume wahr!

Opening Moulin Rouge.

Da es in sämtlichen Zeitungen, Eventkalendern und Blogs bereits vorgestellt wurde, werden hier nur ein paar Zeilen gewidmet.

Das Moulin Rouge, ein Stuttgarter Stripschuppen, wird umgebaut in ein Casino. Zwischenzeitlich ist es ein Club für elektronische Freaks. Das Opening heute Abend veranstaltet das 0711 Büro. Wenn es auch nur halb so gut wird wie die letzte Party, dann verspricht es eine tolle Nacht zu werden!

Na, da sind wir ja gespannt.

Mehr Infos gibt's hier.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Und es geht schlimmer...

Dass der Schwede und ich nicht die besten Freunde sind, ist spätestens seit diesem Post hier bekannt.

In meiner einstündigen U-Bahnfahrt gen Arbeit hat mich doch tatsächlich kurz der Schlag getroffen beim Anblick eines neuen Werbeplakates: Der Zirkus geht weiter - und das nun in Omaschlüpfern!!! Ja sorry, nur weil das Miss so und so, die ich nicht einmal kenne und die aussieht wie ein Hippie in Strickpulli, designt hat, ist das nicht automatisch gut! Es sieht wahnsinnig unsexy aus. Dank der Zeitung weiß ich nun, dass man 3-Meter-Slips-über-den-Bauchnabel "Vintage-Dessous" nennt. Alles klar...

Kalender im Advent.

Am Montagabend hatte ich vor, die besten realen Adventskalender vorzustellen [Und meinen gibt es tatsächlich im Real. Sparwitzle.]. In der Stunde zwischen Arbeit-ist-aus und Ingwertee-im-Waranga hatte ich noch ein Stündchen Zeit mir das kommende Weihnachtsgeschäft anzuschauen. Und es gibt tolle Adventskalender, das muss man sagen.

Die Lust für diesen Post ist mir gestern morgen vergangen. Grund: Hinter meinem 1. Türchen, welches ich so sehnsüchtig öffnen wollte, war ein verdammter Rasierer in einem ausgekotzten Violettton. Klasse.

Es gibt viele virtuelle Adventskalender. Zwei davon verfolge ich und das nicht nur, weil sie von Stuttgarterinnen sind:

Die Paddy von innen&außen, Stuttgarts Make up-Expertin Nr. 1, die noch vor dem Drogeriemarkt meiner Wahl von den neusten Produkten Bescheid weiß und die die tollsten Kunstwerke auf ihr hübsches Gesicht zaubert, verlost jeden Tag super Produkte. Mehr Infos auf ihrer Homepage.

uberding hat sich ebenfalls etwas tolles einfallen lassen: Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein interessanter Blog! Ein wenig neidisch bin ich ja schon, dass ich nicht auf die geniale Idee gekommen bin - aber ich bin gespannt, welche Perlen wir die nächsten Tage entdecken können.

Hm, ich muss zugeben, so langsam kommt die Weihnachtsstimmung bei mir auf. Nächste Woche werden Gutsle gebacken. Und eigentlich bin ich gedanklich wo ganz anders: Silvester. Mein Outfit steht fast komplett, Location ist absolut nicht sicher, aber, wie ich heute erfahren habe, wird in dieser Nacht Vollmond sein. Genauso wie jetzt. Na dann gute Nacht!

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent...

... und kein Lichtlein brennt.

Nein, wir haben tatsächlich keinen Adventskranz. Und noch immer keine passende Vorweihnachtsdeko. Und den Baum wird es dieses Jahr auch nicht geben. Meine liebste Zeit des Jahres hat sich noch immer nicht entfaltet. Schade.

Wie kommt man in Weihnachtsstimmung? Sogar jeden Tag Glühwein trinken hilft nicht. Daher bin ich heute Abend auf badischen Spätburgunder gewechselt. Zimt durch die Nase ziehen? Meinen Weihnachtsstring anziehen?

Der Adventskalender wurde zumindest gestern schon gekauft.

Unsere Leserin Judy hat uns folgenden heißen Tipp gegeben, um endlich in Weihnachtsstimmung zu kommen: Der Stuttgarter Weihnachtsladen! Genau das richtige für einen Weihnachtsfreak wie mich.

Und nun suche ich im Keller meine Weihnachtsdekobox, ziehe mir meine Weihnachtssocken an und stelle fest, dass Advent dieses Jahr zu früh gekommen ist.

Samstag, 28. November 2009

Und nun sind wir auch noch Porno.

Den Artikel habe ich gestern in der Printausgabe gelesen, heute gibt es ihn auch online: Generation Porno.

Generation Praktikum. Generation Apple. Generation Internet. Generation Harz4. Generation Bachelor. Generation Egoismus. Generation Killerspiele. Generation Komasaufen. Generation Gewalt. Generation Dick. Generation Abgemagert. Generation Party.

Habe ich etwas vergessen?

Wie wäre es mit Generation Lasst-uns-endlich-in-Ruhe-mit-euren-scheiß-Begriffen?

Zu dem Artikel kann ich sagen, dass ich das Thema sehr interessant finde [Wie eigentlich alles, was mit meiner Generation Generationsbegriffeüberflutung zu tun hat.], aber in diesem Artikel ungünstig behandelt. Sind wir wirklich so? Sind wir die Generation Porno? Und wenn ja, was ist schlecht daran? "Sex ist auch bloß ein Hobby." Man beachte: Bloß. Also, was ist nun? Wie Porno sind wir wirklich? Und noch einmal - warum hat das einen negativen Beigeschmack? Und wenn wir verhüten, positiviert es sich dann? Und überhaupt - gibt es das Verb "positivieren"?

Beängstigend? Oder einfach nur übertrieben?

Freitag, 27. November 2009

Autsch.

Fräulein Becore, das war ja wieder einmal typisch... dieser subjektive Touch, der in manchen Beiträgen angehaucht, regelrecht ausgeprustet, wurde, muss verschwinden. Ich neige immer und immer wieder dazu. Ich bin zwar eine ausgezeichnete Nachwuchsjournalistin - aber sowas war noch nie meine Stärke. Das, was ich "Reportage" [Höhöhö.] nenne, ist eigentlich nie eine, es endet immer in Kommentar/Essay/Kolumne/Glosse-Gedöhns. Kindergeschreibsel eben, "tippen wir drauf los und ja gucken, dass wir unsere subjektive Meinung irgendwie unterbringen". Das muss definitiv weg. Vielleicht lasse ich dafür meinen alten Blog wiederbeleben, schließlich ist mein Schreibdrang, wie bei allen Bloggern, immens. Ne, das war wirklich nicht die feine Stuttgarter Art.


Außerdem darf ich euch die nächsten Wochen endlich meine Mitbloggerinnen vorstellen - seid gespannt, welche Stuttgarter Mädels sich noch bald zu Wort melden.


Also, einen schönen Start ins Wochenende! Man, wie ich mich wieder darauf freue... party, bitch.

Dienstag, 24. November 2009

Der obligatorische erste Glühwein...

... wird vorgezogen.

1. Dezember hatte doch nichts. Erster Advent? Der Sonntag? Ausnüchterungstag. Also mach ma es ganz Hardcore und erscheinen als eine der ersten Stuttgarterinnen auf der Eröffnung des Weihnachtsmarktes.

Witzig ist auch, dass morgen 15 Grad und Sonne erwartet werden. Jetzt mal gar nicht winterlike. Ein Stilbruch, der so schräg ist, dass er wiederrum etwas hat. Finde ich. Und ihr? Morgen Glühwein?

Mehr Infos: www.stuttgarter-weihnachtsmarkt.de
[Man beachte die Stuttgarter Bescheidenheit: "Einer der größten und schönsten Weihnachtsmärkte Europas".]

Sonntag, 22. November 2009

Weingeflüster.

"Und er hatte einen High Tech-Korkenzieher. Man, den hättest du sehen sollen!"
[... <- Ich fand ihn gar nicht spektakulär und Null Hochtechnologie, naja.]
"Ich weiß, dass ist nun echt stillos, aber früher haben wir Wein zum Vortrinken genommen und da wir nie einen Korkenzieher dabei hatten, haben wir alles mögliche zum Aufmachen genommen. Ey wenn du wüsstest... Bleistifte z.B.."
"Ja, das ist wirklich stillos."
"Jetzt muss ich dir aber etwas wirklich geschmacksloses erzählen..."
"Gibt es etwas schlimmeres als mit einem Bleistift einen Wein zu öffnen?"
"Wir haben dann Wein aus dem Tetrapack getrunken."
"Okay, DAS ist stillos."

Samstag, 21. November 2009

Stuttgart präsentiert seine besten Weine.


Quelle: www.stuttgart-tourist.de

Er und ich lieben Wein. Vor allem Rotwein. Bei mir persönlich ist es noch familiär bedingt, denn mein Großvater hat ein Weingut. Er hat auch eine Rebe nach mir benannt - blöderweise weiß, er konnte ja damals nicht wissen, dass seine Enkelin leidenschaftliche Rotweintrinkerin wird. Aber da es bei uns oft Fisch gibt und zu Fisch Rotwein ein absolutes No-Go ist, tritt der Tropfen Sabrina doch ab und zu in Szene.

Morgen werden Stuttgarts beste Weine vorgestellt. Ich war noch nie bei einer richtigen Weinprobe. Eigentlich kenne ich mich auch noch gar nicht so richtig damit aus - aber bald ist Weihnachten und "Wein für Dummies" ist (fast) bestellt. Mit 15 Euro Eintritt ist morgen das Haus der Wirtschaft für jedermann geöffnet. Ob wir es dorthin schaffen, bezweifel ich. Denn heute ist unsere Weinnacht.

Kellerkinder und Kehrwoche.

In der Früh vibrierte bereits mein Handy [Handy ist eigentlich eine Untertreibung für mein Baby.].
"Na, wie war's im Keller?"

Hm, ja, also... die Nacht an sich war toll. Mein Bester hat mich zwar sitzen lassen, aber an der Liederhalle bin ich dann einigen begegnet, die ich kannte und nach ein wenig hin und her ging es gegen ein Uhr Richtung Innenstadt, vorbei an der Theo und zum KellerKlub.

Der Abend war besser als der letzte Kellerabend, so viel vorweg. Das liegt aber eindeutig an Tom und Anna, mit denen ich super bequatscht und getanzt habe. Tanzen, das ist so 'ne Sache... wie tanzt man zu dieser Musik?! Musik, das war auch so 'ne Sache... sowas von gar nicht meines. Indie und Indietronic. Ich kannte kein einziges Lied. Ich hatte schon viele Phasen in meinem Leben [Julius lacht vor dem Bildschirm, ich sehe dich!], aber das Indietum hat mich komplett vergessen. Der Konfettiregen war ja ganz nett. Ich konnte meinen Musikunterricht aus der Oberstufe wiedergeben und habe erklärt, wie die elektronische Musik entstanden ist und was der Sinuston ist. Ich Streber. Und Tom und ich gehen nächstes Jahr zu Sonne, Mond und Sterne. Hach.

Die Toiletten sind zwar verschimmelt, aber nicht schieß-mich-tot-eklig. Dixie ist schlimmer.

Und der Raucherraum ist nach wie vor der widerlichste Raum in Stuttgarts Dissen, echt. Kleiner Tipp: An der Treppe unten darf man auch rauchen. Bekommt sogar ein bisschen frische Luft dazu. Nur es dürfen nicht zu viele stehen, dann wird man verscheucht.

Wer Indie mag, wird es vielleicht nett finden. Mir gefällt der KellerKlub noch immer nicht.

Und nun mache ich das, was alle Schwaben an einem Samstag tun: Kehrwoche. Und das gleich in zwei Haushalten. Immer diese Reingeschmeckten, kleine Musterschwaben. Also holt die Besen und Wischer und ab geht's. Und viel Spaß heute Nacht, denn die Party kann weitergehen!

Freitag, 20. November 2009

Tonight: I love Pop. [Vielleicht.]

Ich gebe jedem eine zweite Chance. Manchmal auch eine dritte.

Heute Abend bekommt der Keller Klub diese Ehre. Mein erster Besuch dort war grauenhaft. Es war langweilig, die Musik schrecklich, der Raucherraum eklig und die Toiletten sowieso.

Das Programm von heute kann mich nicht wirklich beeindrucken. Aber, ich bin weltoffen, ich lasse es auf mich zukommen. Mein Bester und ich werden es schon zu krachen lassen wissen. So hoffe ich.

pen.

Wir lieben Hohenheim.

Seit Mittwoch schwebe ich auf Wolke sieben. Grund: Mein Ziel wird mir immer klarer vor Augen. Ich habe mir in den letzten Jahren einige Universitäten und noch mehr wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge angeschaut und fand einiges "gut", doch was ich am Mittwoch kennengelernt habe, hat mich eindeutig überzeugt.
Ja, ich will nach Hohenheim!

10 Gründe, weshalb Fräulein Becore nach Hohenheim gehen sollte.
1. Jede Prinzessin braucht ein Schloss. Eigentlich reicht das schon als Argumentation und die folgenden Punkte sind nur herbeigezogen und tragen eigentlich nichts mehr zur Sache bei. Googelt Schloss/Universität Hohenheim und verliebt euch.
2. Die Bibliothek von den Wiwis ist IM Schloss.
3. Der Campus ist Liebe pur. Wunderschöne Gärten und Wiesen, hach. Anscheinend gehört auch ein botanischer Garten zur Anlage, hat Papa gemeint. Habe ich übersehen.
4. Der Studiengang ist perfekter als perfekt. Mein Interessengebiet ist sowieso groß und obwohl ich meine, dass ich eher VWL als BWL machen möchte, kommt das "Hohenheimer Modell" ganz gelegen, denn es beinhaltet Grundlagen beider Zweige, Rechtswissenschaft und eine vierte Säule, bestehend aus ganz viel Mathematik und Gedöhns.
5. Nach drei Semestern entschließt man sich dann für seine Profilfächer. Geile Sache. Es gibt sogar Wirtschaftsethik als Fach. Und Wirtschaftsgeschichte. Harr.
6. Man kann seinen Master in Management machen.
7. Ich kann mir den kleinen großen Traum von Wohnen in (Stuttgart)-West erfüllen.
8. Es ist relativ gut mit den Öffentlichen zu erreichen.
9. Da es neben den Kapitalistenschweinen von morgen nur noch die Farmer und Laboranten gibt, freakfreie Zone. [Also bitte, wer ist hier der Freak?!]
10. Und das wichtigste sowieso, der Grund, weshalb mich Heidelberg und co. niemals sehen werden: Der NC lag dieses Jahr bei 2,7. x)

Und ich bekam doch Antworten auf meine Fragen. Naja, zumindest ansatzweise.
Zur Begrüßung hat der Professor einen Vortrag über die Studentenproteste gehalten. Er hat es eigentlich befürwortet, auch wenn in Hohenheim die Hörsäle nicht besetzt werden, da die Verwaltung die Probleme gleich erkannt hat und daran arbeitet. Er hat auch Zahlen und Fakten gezeigt und die Wichtigkeit von Studiengebühren damit bewiesen. Und aufgelistet, was man alles damit finanziert. Mein letzte Aussage zu diesem Thema hat mir einige sehr lange Kommentare beschert - ich danke für die rege Diskussion und werde mir am Wochenende Zeit nehmen, sie zu beantworten und dann freizuschalten. Ich bin nach wie vor keine Befürworterin dieser Aufruhen, aus rein objektiver Betrachtung. Natürlich ist das subjektive Empfinden anders und das sehe ich ein - ich habe in meiner Schulzeit über sehr viele Dinge gemotzt und denke mir nun im Nachhinein "Mädchen, du bist an allem selber Schuld, nicht die Politiker, das System oder die soziale Ungerechtigkeit". Ich glaube einfach daran, dass es immer einen Weg gibt. Die Hoffnung in mir ist riesig, der Wille gewaltig. Wahrscheinlich fliege ich eines Tages auf die Nase und werde dann protestieren. Bis dahin glaube ich aber eben daran.

Jetzt müsste ich noch irgendwie stilvoll auf das eigentlich Thema zurückkommen... ah, es ist Wochenende, verdammt, ich komme langsam in Partylaune, daher:
Hohenheim - beschde!

Dienstag, 17. November 2009

SM-Party bei Kathrinchen.

Es gibt Momente, da liebe ich meinen Job. Beispielsweise wenn ich mir meinen Weg durch zahlreiche Veranstaltungsflyer und -mails durchkämpfen muss - denn dieser hat erstaunlicherweise ein paar Lacher am Wegesrand.

Da ich nicht weiß, wie das mit dem Copyright-Bilderverlinken-Quelle-Gedöhns ist [Könnte mir das jemand erklären?] gibt es den Link dazu: Hier draufklicken, um meine Worte zu verstehen.

Okay, ich lasse euch nun zehn Sekunden Zeit. Entweder ihr roflt wie ich heute morgen oder ihr klopft euch auf die Schenkel und denkt "Ähm... unlustig.".

Dat Kathrinschen in Reutlingen. Nie gehört. Das Logo und das Bild erinnert eher an eine Kirchengruppe. Na gut, es kann der In-Club sein und ich weiß es nicht. Aber die Sonnenblume spricht Bände. Mach ma a Witzle und nennen die Party "SM", abgekürzt für "sexy music" - an sich schon ein Lacher - und wählen als Bild ein vollbusiges Legoweib, das einem Handschellenlegomann den Hintern versohlt. "BalkanBeat" als Musikangabe ist auch top.

Kathrinchen, u made my day!

Studieren sollte man ausprobieren.

Meine sowieso schlechte Laune, die ich heute an den Tag lege, wurde durch folgendes - nennen wir es Projekt - Projekt unterstützt: Die Studentenproteste.

Da es zu meinem Job gehört, Zeitung zu lesen, kämpfte ich mich heute durch zahlreiche Artikel durch und kam zum Schluss, dass ich die Problematik nicht verstehe. Mag es nun an mangelnder Intelligenz oder der fehlenden Erfahrung liegen - die Argumentation kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich schüttle den Kopf. Was wollen diese Menschen? Wird an den Universitäten Weltoffenheit, Logik und wirtschaftliches Denken nicht gelehrt? Oder liegt es an mir, dass ich es anders sehe? Was lief falsch in den letzten 365 Tagen, dass ich nicht eine dieser Rebellenstudentinnen werden möchte, wo ich mich doch mein ganzes Leben nach dieser Zeit gesehnt habe? Ich traue mich gar nicht zu kritisieren, da ich, wie gesagt, diese Laufbahn noch nicht betreten habe. In dem Zusammenhang fällt oft "g8" als Stichwort, da kann ich mitreden, und das ganz laut: Ja, ich bin g8lerin und nein, ich habe keine psychischen Probleme. Ja, ich hatte fast täglich Mittagsschule und nein, ich hatte Zeit für Hobbys und Feiereien. Ich war ein Versuchskaninchen. Wir hatten keine Bücher und bekamen die von den Stufen über uns. Ich verstehe die Aufregung nicht. Die Fakten liegen vor mir und für mich scheint alles klar zu sein. Glasklar. Weshalb seht ihr es anders?

Die Antwort auf diese Fragen werde ich morgen sicherlich nicht bekommen, dafür werde ich erfahren, wie ich ein Teil des Ganzen werden. Denn morgen ist Studientag in Ba-. Ich habe mir extra Urlaub genommen und werde mir die Uni Hohenheim anschauen. Heimlich meine erste Wahl für nächstes Jahr, auch wenn Tübingen, Mannheim und co. eine Bewerbung von mir bekommen werde. Bei aller Liebe zur Träumerin - ich bin realistisch genug und erwarte bei meinem sex, drugs and rock'n'roll-Abischnitt nicht viel. Also Hohenheim. Studiengang gefällt mir sehr gut, ich könnte in Stuttgart-City wohnen, hätte nur paar Kilometer zu Mutti [Zwecks Bügeln und so.] und sowieso ist das hier die tollste Gegend, wie ich nach langer Reiserei feststellen musste.

Mein 3. Studientag. Man oh man, langsam wäre es an der Zeit, mich zu entscheiden, hihi. Ich glaube meine Leser haben sich gerade mächtig gelangweilt, da sie dieses Thema gar nicht anspricht. Na dann... Pech.

Montag, 16. November 2009

Stuttgart kocht bei Vox.

Ich wurde gerade in icq gefragt, ob ich sie kenne. Wie, wo, was?

Das Perfekte Dinner ist eine Sendung auf Vox. Wahrscheinlich kennen das sowieso wieder alle außer mir. Ich bin wahrlich keine TV-Guckerin und Soko Stuttgart habe ich mir über die zdf Mediathek reingezogen und es war schrecklich langweilig.

Jedenfalls, bevor ich wieder meine Haterkampagne starte, die Info, weshalb ich blogge: Diese Woche spielt die besagte Kochsendung in Stuttgart. Wir drücken Alexandra T., 19, Architekturstudentin, die Daumen. Höchstwahrscheinlich ist ihr großer Auftritt am Donnerstag. Vielleicht schaut man kurz online rein.

Erste Folge.

Jimmy Choo? - Nein, danke.

Am Samstag war es wieder so weit: Der Schwede hatte neuen Designerramsch für alle parat.

Die ganze Woche schon wurde das Thema unter Weibern diskutiert. "Na, was kaufst du dir denn?" "Ah, ich freu mich schon, Samstag Mädels!" Und die Stuttgarter party people, die in der Nacht vom Freitag auf Samstag gefeiert haben, werden es gesehen haben - um drei Uhr standen doch tatsächlich besagte Damen vorm Schweden, um ja als erste reinzukommen, denn jede Shoppingbegeisterte hatte nur 10 Minuten Zeit, sich ihre persönlichen Fäschänteile auszusuchen.

Wie jede andere Frau habe auch ich einen Schuh- und Taschentick. Für ein Paar Louboutin würde ich morden und mit meinem ersten vierstelligem Gehalt kaufe ich mir definitiv eine Speedy, die ich dann ganz Pseudohaft über den Marktplatz tragen werde, ohja.

Bei aller Liebe zu Jimmy Choo - beim Schweden werde ich ganz sicherlich keinen Cent für diesen Schrott ausgeben. Und das aus einer ganz pragmatischen Überlegung.

So ein Schuh kostet ungefähr 100 Euro. Für einen Designerschuh günstig, für den Schweden überteuert. Und überhaupt, einen Designerschuh beim Schweden kaufen? Dann ist das kein Designerschuh mehr. Sondern ein reiner Möchtegern-Designerschuh beim Schweden. Besonders schick sind die Schuhe nicht, natürlich kauft man sie nur "wegen der Marke". Aber dann beim Schweden?! Wie gesagt, der Designerstatus verschwindet völlig, meiner Meinung nach. Ich habe von Frauen gehört, die sich drei Paar und eine Clutch kaufen. Ich bitte euch, wer das Geld für sowas hat... für 500 Euro gibt es ein Paar "richtige" Jimmy Choo-Schuhe. Und wie viele haben davor noch nie etwas von "Jimmy Choo, Jimmy who?" gehört?! Die Provinz fühlt sich Fäschän. Fällt irgendeiner darauf ein? Anscheinend ja mehr als genug, wenn man sich die Zeitungsartikel durchliest.

Als Designerin würde ich solche Werbeaktionen nicht unterstützen, denke ich. Mode ist Kunst. Nicht jeder kann sich Designerschick leisten. Die Spaltung der Gesellschaft. Sozialneid. Und letztendlich handelt es sich nur um ein verdammtes Paar Schuhe, ob aus Plastik für Jimmy Choo beim Schweden oder aus Leder für Jimmy Choo beim Breuni. Und die Gabe, in diesen hohen Treter auch tatsächlich laufen zu können, kann man sich sowieso nicht kaufen. Und Stil schon gar nicht.

Ahja, den Schweden kann ich allgemein nicht leiden. Und wenn ich die Tage nochmals gefragt werde, ob ich schon etwas aus der JC-Kollektion habe, aaaah, dann dreh ich am Rad.

Das war mein Statement dazu.

"Alte, lebst du noch?!"

In dieser schnellen Internetwelt, zu der ich mit Leib und Seele dazugehöre, wird man, wenn man ein paar Tage nicht gemailt, gebloggt, getwittert, gefacebookt, gemyspacet, geebayt und sonstiges gecommunitiest hat, ad acta gelegt. Weg vom Fenster. Was macht die Frau? Backt Muffins für ihn? Ja, goldig, aber ganze fünf Tage keine Mails beantworten, das ist mehr als unhöflich, in dieser Welt. Was macht ihr als erstes, noch bevor ihre eure Äuglein öffnet? Ich bin zu diesem Zeitpunkt schon längst über mein Handy online. Doch die Tage hatte ich plötzlich keine Lust mehr. Soll passieren, wenn man es übertreibt. Und ich habe sowieso ein neues Suchtobjekt gefunden. Das Leben ist nur eine Anreihung von Phasen.

Dann setze ich mir mal Tee auf und werde wieder ein Teil dieser virtuellen Welt. Für die Stuttgarter Mädels habe ich auch schon ein paar super Themen parat. Nur an dem Layout, sorry, kann ich nicht groß was ändern, ich habe weder Ahnung noch... ja, Ahnung eben. Ich bräuchte einen Grafiker/Htmler. Wird ja noch kompliziert... ja, lassen wir das jetzt vorerst so, ein Beschwerdepostfach wird auch bald eröffnet. Und das wird schnell geflutet, wie ich an der Anzahl der bösen anonymen Kommentare, die sich meinen alten Blog zurückwünschen, lese. Na dann.

Freitag, 13. November 2009

Freitag der Dreizehnte.

"Die Eurozone hat den Sprung aus der Rezession geschafft.", erreichte mich gerade.

Endlich. Endlich, endlich, endlich. Endlich!

Das wird heute Abend auf der Theo gefeiert. Es kann nur besser werden.

Donnerstag, 12. November 2009

Soko Stuttgart.

Eine Premiere, meine Damen und Herren, heute Abend, vielleicht:

Ich, bekennende TV-Haterin, werde mich heute tatsächlich, wenn ich es bis dahin aus dem Büro schaffe, um 18 Uhr vor die Kiste setzen und zdf anschalten.

Grund: Ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung, meine morgentliche Lektüre.

"Ratternde Zellen und rattenscharfe Ermittler", die Überschrift sitzt. "Soko Stuttgart" läuft heute an. Irgendwie lief die Produktion völlig an mir vorbei, auch wenn andere Stuttgarter Blogs die letzten Monate rege darüber berichteten und bei Facebook ständig etwas auf meiner Startseite erschien. Aber Glotzinfos überspringe ich automatisch, wie gesagt, kein Interesse.

Wenn meine Schwester ein "Komm schnell her, Quiz Taxi ist in Stuttgart unterwegs!" durch die Wohnung brüllt [Sie sollte sich schleunigst twitter anschaffen, fällt mir grad auf.], dann hopps ich zu ihr, manchmal, weil es irgendwie lustig ist, wenn man die Orte kennt, die dann im Kasten flimmern.

Und was ich irgendwie gar nicht mag, sind deutsche Film- und Serienproduktionen. Ich weiß auch nicht weshalb. Die Grundstimmung sagt mir nicht zu. Daher ist es umso erstaunlicher, dass ich heute Abend reinschaue. Vielleicht fliegt mir das Thema grad zu viel um die Ohren. Und der heimliche Grund ist sowieso "Miss Mir-platzt-gleich-die-Bluse", wie sie heute so schön von der Zeitung betitelt wurde.

Wer mehr zu den Hintergründen und der Produktion der TV-Serie erfahren möchte:
Nächsten Montag um halb neun im Tonstudio wird es einen Vortrag darüber geben.

Da bin ich ja mal gespannt...